Seenadelartige – Syngnathiformes


Seenadelartige Fische sind eine Ordnung der Knochenfische, wobei die einzelnen Familien starke Unterschiede aufweisen. Insgesamt gehören circa 260 Arten zu den Syngnathiformes, die in sieben Familien eingeteilt sind.

Sie sind weltweit verbreitet, leben aber bevorzugt in Küstennähe am Meeresgrund. Seepferdchen hängen zum Beispiel an verschiedenen Pflanzen, während Trompetenfische meist in der Nähe von Höhlen, Geröll und Spalten zu finden sind.

Merkmale

Seenadelartige unterscheiden sich untereinander und auch von anderen Fischgruppen zum Teil stark.

Syngnathiformes haben zumeist einen schlanken Körper mit Knochenplatten in der Haut. Einem Großteil der Arten fehlen die Bauchflossen oder Rippen. Die drei bis sechs Wirbel, die vorne liegen, sind oft verlängert. Außer Meerbarben, Flughähne und Stumpfkopf-Seenadeln haben sie eine zugespitzte Schnauze, überwiegend sogar eine röhrenförmige Pipettenschnauze. Damit können Seenadelartige ihre Beute einsaugen. Meist sind sie zahnlos oder besitzen nur sehr kleine Zähnchen. Das Tränenbein ist oftmals der einzige Knochen um das Augenbein. Dementsprechend fehlen die übrigen Knochen der Orbita.

Seenadelartige Arten auf den Kanaren

Quellen

www.dahmstierleben.de

www.wikipedia.org