Barschverwandte – Percomorphaceae


Die Barschverwandten sind eine Großgruppe der Knochenfische und umfassen über 12000 Arten in 250 Familien.

Man findet sie ebenfalls unter der wissenschaftlichen Bezeichnung Percomorpha oder Percomorphacea.

Da ich für manche Familien oder Ordnungen nicht genügend Fische zusammenbekomme, sind diese hier unter Barschverwandte zusammengefasst. Wer einen genauen Überblick über die Fische auf den Kanaren will sollte in der Großgruppe der Knochenfische suchen!

Weil fast 50% aller Fischarten als Barschverwandte gelten, ist es sehr schwer, verwandtschaftliche Beziehungen darzustellen. Sowohl Seenadelartige und Kugelfischverwandte als auch Meerbrassen, Lippfische und Barschartige gehören zur Großgruppe der Barschverwandten.

Merkmale

Percomorphaceae haben einen stabförmigen Verbindungsknorpel zwischen dem erstem Epibranchiale und dem zweitem Pharyngobranchiale. Bei einigen Percomorpha-Gruppen fehlt dieser Knorpel, was als sekundäres Merkmal aufgefasst wird. Zudem ist ein vergleichbarer Knorpel, bei Laternenfischen (Myctophidae), Großschuppenfischen (Melamphaidae) und Schleimkopfartigen (Beryciformes), nicht homolog zu dem der Barschartigen.

Im Schwanzflossenskelett der Barschverwandten erkennt man bei Geschlechtsreife ein Uralwirbelzentrum, wohingegen es bei niedrigeren Fischgruppen, zumindest bei einigen Arten, zwei gibt.

Außerdem haben Percomorphaceae maximal fünf Hypuralia (Stützelemente im Schwanzflossenskelett) und nie mehr als fünf Weichstrahlen in der Bauchflosse, wobei letzteres sekundär wieder in höherer Zahl auftreten kann.  Das ist beispielsweise der Fall bei Solenostomus (Seenadeln), einigen Zahnkärpflingen (Cyprinodontoidea) und Plattfischen (Pleuronectiformes).

Weiterhin haben die meisten Arten der Barschverwandten hochentwickelte Kammschuppen.

Ein weiteres Merkmal ist, dass die Schwanzflosse von siebzehn Haupt-Schwanzflossenstrahlen gestützt wird. Das Muster ist dabei I,8,7,I. Die evolutionäre Reduktion der Anzahl ist häufig,die Zunahme jedoch eher selten.

Barschverwandte Arten auf den Kanaren

Quellen

www.das-tierlexikon.eu

http://de.academic.ru

www.wikipedia.de

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