Käferschnecken – Polyplacophora


Die Käferschnecken sind eine Klasse im Stamm der Weichtiere , die in der Literatur auch oft Chiton genannt werden, was allerdings nur eine von vielen Gattungen bezeichnet. Polyplacophora umfassen, je nach Quellen, 750 bis 1000 Arten.

Anatomie

Der Körper der Käferschnecken ist stets länglich oval. Von oben betrachtet sieht man acht Schalenplatten, die vom Gürtel umrandet werden. Nur in seltenen Fällen werden die Platten vom Gürtel teilweise oder vollständig bedeckt. Ihre Platten enthalten ein mechanischen Sinnesorgan, die sogenannten Ästheten. Damit können sie Wasserbewegungen wahrnehmen. Zudem befinden sich innerhalb oder außerhalb der Ästheten Schalenaugen. Dadurch können sie hell und dunkel wahrnehmen ohne den Körper vom Boden zu lösen.

An der Unterseite befinden sich der Fuß, die Radula, die Subradula und die Kiemen der Polyplacophora.

Mit ihrem kräftigem Fuß können sie sich auch bei starker Brandung kinderleicht am Felsen halten.

In die Zähne der Raspelzunge (Radula) wird Magnetit eingelagert, wodurch diese sehr hart werden. Chaetopleura apiculata hat die härtesten, in der Natur bekannten Zähne!

Das Subradulaorgan zeigt der Käferschnecke an, wo es in ihrer Umgebung essbares Material gibt.

Ihre Größe schwankt zwischen 0,5cm und 33cm.

Lebensraum und Verbreitung

Polyplacophora sind marine Tiere die zumindest von den Tropen bis in gemäßigte Breiten vorkommen. Dabei trifft man manche Arten noch in 5000m Tiefe an. Der Großteil lebt jedoch küstennah, auf festem Grund, in der Brandungszone.

Ernährung

Käferschnecken ernähren sich von Algen, Seepocken, Moostierchen, Hydrozoen und Krebstieren.

Die meisten von sind Pflanzenfresser, die auf Steinen oder Muscheln grasen. Nur eine kleiner Teil ist zu einer räuberischen Lebensweise übergegangen. Sie heben den vorderen Teil ihres Gürtels und warten bis kleine Fortsätze im Mantel ein Beutetier registrieren. Danach pressen sie sich wieder fest an den Felsen, wodurch der Beute kein Fluchtweg mehr bleibt.

Fortpflanzung

Polyplacophora sind überwiegend getrenntgeschlechtlich. Dabei findet die Befruchtung äußerlich statt. Über ein freischwimmendes Larvenstadium entwickelt sich dann eine junge Käferschnecke.

Nur bei wenigen Arten findet eine innere Befruchtung statt und manche betreiben sogar Brutpflege in ihrer Mantelrinne.

Arten der Käferschnecken auf den Kanaren

Quellen

http://www.weichtiere.at/

http://www.spektrum.de/

https://de.wikipedia.org/

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