Streifenbarbe – Mullus surmuletus


Die Streifenbarbe ist eine Art aus der Ordnung der Seenadelartigen und gehört somit zur Reihe der Knochenfische.

Beschreibung

Mullus surmuletus hat einen langgestreckten Körper. Die Färbung ist sandfarben, während die Musterung variabel sein kann. Manchmal ist sie rot, gelb oder bräunlich. Auf den Seiten hat sie rote oder braune waagerechte Streifen. Unter ihrem Maul hat sie zwei Barteln, mit denen sie im Sand nach Futter sucht. Sie wird maximal 40cm lang. Dabei sind Weibchen meist etwas größer als Männchen.

Lebensraum und Verbreitung

Streifenbarben findet man auf sandigem oder schlammigem Grund bis 60m Tiefe, im Ionischen Meer sogar bis zu 400m. Beim Tauchen auf den Kanaren kann man sie sehr häufig beobachten. Außerdem ist Mullus surmuletus von Norwegen, über die Britischen Inseln, in der Nordsee, entlang der europäischen und afrikanischen Küste, bis zum Senegal verbreitet. Das schließt Madeira und die Kanarischen Inseln ein. Zudem findet man Streifenbarben im Mittelmeer und im Schwarzen Meer.

Lebensweise

Mullus surmuletus lebt bodennah und durchwühlt den Grund mit seinen Barteln, die mit feinen Tast- und Geschmackszellen ausgestattet sind, nach Essbarem. Ihre Ernährung besteht aus Krebstieren, Würmern, Weichtieren und kleinen Fischen. Hierbei werden sie oft von Lippfischen oder Meerbrassen begleitet, die die aufgescheuchten Lebewesen fressen.
Jungfische leben in größeren Gruppen, während sich adulte Tiere in kleinen Gruppen zusammenfinden.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzungszeit der Streifenbarbe ist von April bis Juli. Populationen die weiter südlich im Atlantik leben, ziehen zum Laichen in den Ärmelkanal. Die Eier und die Larven, welche nach etwa drei Tagen schlüpfen, leben pelagisch und werden von der Strömung oft weit getrieben. Bei einer Größe von 3cm beginnen sie ihr Bodenleben und im Alter von 3 Jahren erreichen sie ihre Geschlechtsreife.