Eisseestern – Marthasterias glacialis


Der Eisseestern, ebenfalls bekannt unter dem Namen Eisstern, ist eine Art aus der Klasse der Seesterne und gehört somit zum Stamm der Stachelhäuter. Er wurde erstmals 1758 von Carl von Linné beschrieben.

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Eisseestern – Marthasterias glacialis

Beschreibung

Marthasterias glacialis hat eine grüne Färbung mit orangen Dornen, deren Ansätze hellblau sind. Die Anzahl der Arme beträgt fünf. Er erreicht bis zu 100cm Durchmesser, wobei er meist nicht größer als 30cm wird.

Lebensraum und Verbreitung

Der Eisseestern lebt auf felsigem und schlammigem Grund, bis 200m Tiefe. Beim Tauchen auf den Kanaren kann man ihn oft beobachten. Außerdem erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet im östlichen Atlantik von Island, über Finnland, Norwegen, Irland, die Westküste Großbritanniens, die Azoren, bis zu den Kap Verden und darüber hinaus ins Mittelmeer, den Golf von Guinea und nach Südafrika.

Lebensweise

Marthasterias glacialis ernährt sich von Muscheln, Schnecken, Stachelhäutern, Seescheiden und Krebstieren. Er öffnet z.B. Muscheln mit der Kraft seiner Saugfüße und stülpt seinen Magen dann nach außen.
Zur Fortpflanzung ist wenig bekannt. In Irland versammeln sich im Juli und August Weibchen, ab etwa 9cm, und Männchen, ab etwa 2,5cm, in flachem Wasser und geben einige Tage später Eizellen und Sperma ins Meerwasser ab. Es findet eine äußere Befruchtung statt. Über verschiedene Larvenstadien entwickelt sich dann ein neuer Seestern.
Im Notfall kann der Eisseestern einen Arm aushaken und sozusagen Opfern, damit er selbst überlebt.

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